Die Grundlagen der Wasseraufbereitung

Wer sich den Traum vom eigenen Swimmingpool erfüllt hat, der genießt viele Vorteile. Im Sommer bietet das private Schwimmbecken rund um die Uhr Abkühlung und Badespaß. Dabei ist hygienisch sauberes Wasser eine Grundvoraussetzung für die Nutzung des Pools.

Der Betrieb einer leistungsstarken Filteranlage und die wöchentliche Kontrolle der Wasserwerte gehören zu den wichtigsten Faktoren der Poolpflege. Wenn das Poolwasser von Anfang an richtig aufbereitet wird, lassen sich viele Probleme vermeiden.

pH-Wert messen und richtig einstellen

Der pH-Wert zeigt an, ob das Wasser im Pool basisch oder sauer ist. Bei einem zu niedrigen Wert kommt es neben unangenehmen Augenreizungen nicht selten zu Beschädigungen an Bauteilen aus Metall. Ein zu hoher pH-Wert schränkt wiederum die desinfizierende Wirkung des verwendeten Chlorproduktes ein.

Um so wichtiger ist es, den pH-Wert regelmäßig zu kontrollieren und dafür zu sorgen, dass der Idealwert von 7,0 bis 7,4 nicht unter- oder überschritten wird. Mit einem einfachen Teststreifen oder einem digitalen Pooltester lässt sich der pH-Wert jederzeit ermitteln. Vom Idealwert abweichende Messungen werden mithilfe von pH-Regulieren problemlos korrigiert. Weiterlesen

Mit dem richtigen Poolzubehör dauerhaft Energiekosten sparen

Poolbesitzer würden bei einer Badetemperatur um die 28 Grad am liebsten von Mai bis in den Herbst hinein baden. Wenn da nicht die hohen Energiekosten wären, die mit der nächsten Stromrechnung für einen großen Schreck sorgen. Dabei ist es durchaus möglich, übermäßig hohe Energiekosten zu vermeiden und dennoch dauerhaft im warmen Wasser baden zu können. Die Lösung liegt in der Auswahl des richtigen Poolzubehörs und in einem gut durchdachten Energiemanagement.

Eine vorteilhafte Kombination

Ein Großteil an Energiekosten lässt sich bereits durch die Montage einer Rollladenabdeckung einsparen. Die manuell oder automatisch verschließbare Abdeckung verhindert die Verdunstung des Wassers und hält die Wärme im Becken. Noch effektiver ist der gleichzeitige Gebrauch einer Wärmepumpe.

Damit die mittels Wärmepumpe erzeugte Wärme nicht entweicht, sollte bei Nichtbenutzung des Pools immer die Rollladenabdeckung über das Becken gefahren werden. Die Kombination von Rollladenabdeckung und Wärmepumpe ist eine bewährte Methode zur Einsparung von Energiekosten, die auch von Experten empfohlen wird.

Wärmepumpe nach dem Winter reinigen

Damit sich diese Kombination auch in der neuen Badesaison als effizient und kostensparend erweist, müssen die einzelnen Elemente beim Auswintern des Pools sorgfältig überprüft werden. Während der Winterpause haben sich in der Wärmepumpe meist hartnäckige Verschmutzungen abgesetzt. Weiterlesen

Urlaubsstimmung im Garten mit einem Pool

Zahlreiche Deutsche verbringen ihren wohlverdienten Jahresurlaub in südlichen Regionen. Dabei sind besonders Unterkünfte mit direkter Nähe zum Strand oder mit großen Swimmingpools sehr beliebt. Allerdings müssen viele Arbeitnehmer lange für den ersehnten Urlaub sparen. Wer dauerhaft von seinen Ersparnissen profitieren möchte, kann sich einen eigenen Pool bauen. Und das geht in der heutigen Zeit einfacher als gedacht. Die einzigen Voraussetzungen sind genügend Platz und ein ausreichendes Budget.

Poolarten in verschiedenen Preisklassen

Im Gegensatz zur damaligen Zeit sind Schwimmbecken für die private Nutzung mittlerweile relativ preiswert. Für einfache bis mittelklassige Poolarten belaufen sich die Anschaffungskosten auf 50 bis 15.000 Euro. In dieser Preisspanne stehen unter anderem günstige Aufstellpools aus Kunststoff und Stahl sowie Einbaupools aus Styropor und glasfaserverstärktem Kunststoff zur Verfügung. Ab einer Investition von 20.000 Euro aufwärts ist auch der Bau eines luxuriösen Beton- oder Edelstahlpools möglich.

Unterschiedliche Bauweisen

Beim Bau eines Pools können Grundstücksbesitzer zwischen verschiedenen Bauweisen wählen. Schwimmbecken für eine dauerhafte Nutzung werden für gewöhnlich im Boden eingebaut. Das Erdreich schützt die Poolwände vor äußeren Einwirkungen. Der Einbau erfordert allerdings eine gute Planung und einen erhöhten Zeitaufwand. Um die Kosten so gering wie möglich zu halten, bauen viele Grundstückbesitzer ihren Pool einfach selbst. Mit genügend Fachwissen und dem richtigen Werkzeug entsteht dabei der gewünschte Traumpool. Weiterlesen

Gefahren im und am Pool

Ein Swimmingpool im eigenen Garten ist besonders an heißen Tagen eine spaßbringende und entspannende Möglichkeit, sich Abkühlung zu verschaffen. Doch der Badespaß zu Hause birgt auch einige Gefahren, die man kennen sollte, damit aus dem Vergnügen kein Desaster wird.

Unfälle vermeiden

Vor allem für Kinder und Haustiere kann ein Swimmingpool gefährlich werden, denn sie können ganz schnell ins Wasser fallen und im schlimmsten Fall ertrinken. Daher empfiehlt der TÜV Rheinland, den Pool stets abzudecken. Auch müssen Poolbesitzer im Rahmen ihrer Verkehrssicherungspflicht dafür sorgen, dass keine Gefahr für die Gesundheit anderer besteht. So muss das Grundstück mit einem 1, 20 m hohen Zaun gesichert sein, um es beispielsweise für Nachbarskinder unzugänglich zu machen. Für öffentliche Bäder gilt, dass die Fließgeschwindigkeit von Ansaugöffnungen von Attraktionen wie Wasserspeier 0,3 m pro Sekunde nicht überschreiten darf und die Gitter über den Ansaugöffnungen keine Löcher von mehr als 8 mm haben dürfen. Dies ist auch auf Pools im privaten Bereich übertragbar. Die Technik und eventuelle Accessoires wie Einbauleuchten müssen so angebracht sein, dass sie im Pool keine Verletzungsgefahr beispielsweise durch das Verfangen von Haaren darstellen können. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen heißt es für Eltern, vor allem Kleinkinder stets im Auge zu behalten, denn diese können die Gefahr nicht einschätzen. Weiterlesen

Die große Vielfalt der Einbaupools

Der Kauf eines Einbaupools ist eine Investition, von der Poolbesitzer viele Jahre oder sogar zeit ihres Lebens profitieren. Einbaupools sind widerstandsfähig und langlebig. Der Markt bietet eine sehr umfangreiche Vielfalt verschiedenster Poolarten in allen Größen und Formen. Selbst die Farbe des Beckens kann nach dem eigenen Geschmack ausgewählt werden.

Zwei Möglichkeiten für den Einbau

Einbaupools können vollständig oder nur teilweise im Boden eingebaut werden. Der Teileinbau ist immer dann sinnvoll, wenn der Pool die zulässigen Maße für den Aufbau als Aufstellpool überschreitet. Große Schwimmbecken müssen grundsätzlich komplett eingebaut werden. Ein vollständig im Boden montierter Einbaupool, der ebenmäßig mit der Rasenkante abschließt, wirkt sehr ästhetisch und verleiht dem Grundstück eine besonders wertvolle und gepflegte Optik. Im Handel gibt es zudem eine große Auswahl an Beckenrandsteinen, die sich optimal für eine ansprechende Gestaltung des Beckenrandes eignen.

Einbaupools in verschiedenen Formen

Einbaupools werden meist in runder, ovaler, quadratischer, rechteckiger und achtförmiger Form angeboten. Darüber hinaus sind auch individuelle und sogar extravagante Beckenformen möglich. Am häufigsten kommen jedoch rechteckige Beckenformen vor, denn diese Form eignet sich sehr gut zum Schwimmen. Zudem gibt es für rechteckige Pools immer eine passende Poolabdeckung zu kaufen. Wer bei der Auswahl des Pools zur Realisierung einer individuellen Beckenform tendiert, sollte bedenken, dass die Spezialanfertigung einer Poolabdeckung zusätzliche Kosten verursacht.

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Checkliste für den Poolbau

Ein eigener Swimmingpool ist eine echte Bereicherung, sowohl für die Lebensqualität als auch für die Optik des Grundstücks. Im Gegensatz zu früher ist ein Pool in der heutigen Zeit durchaus erschwinglich. Je nach Modell bewegen sich die Anschaffungspreise für einfache und Mittelklasse-Pools zwischen 1.500 und 15.000 Euro.

Der Preis richtet sich neben der Poolart auch nach den Maßen und dem verbauten Material. Darüber hinaus ist auch der Bau eines Luxuspools möglich. Hierfür müssen jedoch mindestens 25.000 bis 40.000 Euro eingeplant werden. Neben der Kalkulation des Kaufpreises muss der Bau eines Pools gründlich geplant werden. Die folgende Checkliste enthält alle wichtigen Informationen:

1. Baugenehmigung

Wer beabsichtigt, sich einen Einbaupool zu bauen, der muss sich noch vor Baubeginn mit dem Bauamt in Verbindung setzen. Denn in einigen Bundesländern ist die Einholung einer Baugenehmigung Pflicht.

2. Ausschachtung

Die Ausschachtung der Montagefläche erfolgt mithilfe eines Minibaggers. Für diesen werden Leihgebühren fällig. Außerdem fallen Kosten für die Betonbodenplatte an, die in der Grube gegossen werden muss. Und auch das Entsorgen der ausgeschachteten Erde kostet Gebühren. Weiterlesen